Was die "Medien" tun ist ein Verbrechen , sie betreiben Propaganda und Kriegshetze !

21. Jul, 2014

Ein faschistischer Umsturz ist in der Ukraine passiert
Mittwoch, 26. Februar 2014 , von Freeman um 08:00
Am 22. Februar fand ein neofaschistischer Coup durch Militante innerhalb des ukrainischen Parlaments statt, mit Hilfe von bewaffneten Terroristen und auf Druck von ausserhalb. Gegen die nationale Verfassung und gegen internationalem Recht hat das Parlament seine Kompetenzen überschritten und den Präsidenten und die Regierung abgesetzt. Die Verfassung erlaubt dem Parlament diese Art der willkürlichen Entmachtung nicht, sondern es muss ein ordentliches und vorgeschriebenes Amtsenthebungsverfahren eingehalten werden. Darin müssen die Gründe für eine Entmachtung dargelegt und bewiesen werden. Dies ist nicht geschehen, sondern das Parlament hat selbstherrlich sich darüber hinweggesetzt und auch das Verfassungsgericht nicht eingeschaltet, was zwingend notwendig ist. Dieser illegale Umsturz dient nicht dem ukrainischem Volk, sondern einzig und alleine den geopolitischen Interessen des Westens.

Es freut uns, dass die Ukraine jetzt von Nazis regiert
wird und damit Heim ins Reich kommt.

Der Höhepunkt des Putsch begann am vergangenen Donnerstag, als die paramilitärischen faschistischen Milizionäre blutige Kämpfe sich mit den Sicherheitskräften lieferten, was zu zahlreichen Opfern auf beiden Seiten führte. Den Dolchstoss versetzten aber die drei eingeflogenen Aussenminister aus Polen (Radoslaw Sikorski), Frankreich (Laurent Fabius) und Deutschland, die Präsident Wiktor Janukowytsch nach 21-stündigen Drohgesprächen zum Rücktritt zwangen. Janukowytsch unterzeichnete das ihm vorgelegte Papier am Freitag wortlos und mit versteinerter Miene. Ja, es war der Sozialdemokrat Frank-Walter Steinmeier der beim Nazi-Putsch mitgeholfen hat. Was wohl die Parteigenossen davon halten?

Nach dem Janukowytsch seinen Amtssitz mit Helikopter fluchtartig verlies, haben die sogenannten EuroMaidan Protester gejubelt und anschliessend die Gendenkstätte demoliert, die an die Ukrainer erinnert, die im Kampf gegen die deutschen Besatzer im II. Weltkrieg gefallen sind. Es gab "Sieg Heil" Rufe und das Zeichen des Wolfsangel wurde auf dem Maidan-Platz überall sichtbar. Die Wolfsangel wird teilweise von Rechtsextremisten und Neonazis in aller Welt benutzt. Gruppen der ukrainischen Nazis richteten dann "autonome Zonen" in und rund um Kiew ein die sie kontrollieren.

Das Parlament hat seine Zuständigkeit überschritten und Artikel 19 der Verfassung verletzt, in dem es Personen bestimmte die das Innenministerium, den Sicherheitsdienst und die Generalstaatsanwaltschaft neu führen. Die Absicht hinter dieser personellen Neubesetzung ist eine verfassungswidrige diktatorische Macht auszuüben, durch Leute die niemand gewählt hat. Alle neuen Gesetze sind sowieso nicht rechtskräftig, da nicht vom Präsidenten unterschrieben.

Als ersten illegalen Schritt hat das Parlament die gewalttätigen Aufständischen die deswegen in Haft sassen begnadigt und freigelassen. Damit gibt es keine Möglichkeit mehr die Verantwortlichen für die Anwendung von Gewalt zur Rechenschaft zu ziehen, diejenigen Gewalttäter die Zivilisten und Polizisten getötet haben, Menschen entführt und Lösegeld erpressten, öffentliche Gebäude in Brand gesetzt und Lagerhäuser geplündert haben. Der Rechtstaat ist ausser Kraft gesetzt.

Das Parlament hat damit die Voraussetzung geschaffen, dass eine faschistische Sturmtruppe jetzt ungehindert und praktisch mit Immunität weiter gegen jeden der sich ihnen in den Weg stellt vorgehen kann. Dies erinnert sehr stark an die deutschen Verhältnisse am Ende der Weimarer-Republik, wo Nazi-Horden der SA auch ungehindert gewütet haben und die bestehenden staatlichen Institutionen ausschalteten oder übernahmen und die Mitglieder der linken Opposition niederschlugen und ermordeten.

Genau wie damals sind schon "schwarze Listen" aufgetaucht, wo die Namen von solchen Bürgern aufgeführt sind, die jetzt nach der Machtübernahme der Nazis mit ihrer Liquidierung rechnen müssen. Bewaffnete Banden fahren vor die Wohnungen und Häuser und zerren die Personen heraus und verschleppen sie. Was mit ihnen geschieht weiss niemand. Wahrscheinlich enden sie mit einem Genickschuss im Strassengraben oder landen in einem Konzentrationslager wenn sie "Glück" haben.

Hinter dieser illegalen Machtübernahme stehen Washington und Brüssel. Sie haben diesen Coup lange vorbereitet, mit Milliarden unterstützt und sind verantwortlich für den Transfer der Macht zu einer Bande von Faschisten unter Ausschaltung aller demokratischen Regeln. Jetzt herrscht ein Nazi-Regime in der Ukraine, das sich einen Dreck um die Rechte und Freiheiten der ukrainischen Bevölkerung kümmert. Willkür und Terror wird ab jetzt herrschen.

Es ist bewiesen, dass einer der Anführer der SS-Schlägerbande (Spilnoj Sprawyj oder Gemeinsame Sache) Alexander Daniljuk, während der jüngsten Unruhen von der Kiewer Botschaft der USA 200'000 Dollar für die Erstürmung von Ministerien erhalten hatte. Überhaupt wurde massenweise Bargeld an die sogenannte "friedlichen Demonstranten" verteilt, damit sie sie sich militärisch aus- und aufrüsten, bewaffnen und Rathäuser und staatliche Behörden stürmen, besetzen und in Brand setzen.

Zur Erinnerung, das gleich passierte damals bei der gewaltsamen Machtübernahme durch die kommunistischen Bolschewiki im November 1917 in St. Petersburg und Ende der 20- und Anfang der 30-Jahre durch die Machtübernahme der Nazis in Deutschland. Beide Umstürze wurden von westlichen Bankern, Grosskonzernen und Regierungen finanziert, denn ohne den Einsatz von Massen an Geld hätte es keine "Revolution" gegeben und jetzt in der Ukraine auch nicht. Einen Putsch ohne starke Finanzpartner im Hintergrund gibt es nicht.

Das heisst, was wir in der Ukraine aktuell erleben ist kein Ausdruck des demokratischen Volkswillen, sondern eine inszenierte Machtübernahme antidemokratischer faschistischer Kräfte im Inneren mit massiver Hilfe vom westlichen Ausland. Bei vielen der Aufständischen handelt es sich um ehemalige Soldaten die an der Seite von Aserbaidschan und Tschetschenien gegen die Russen gekämpft haben. Es wurde eine negative Stimmung geschürt und die allgemeine Unzufriedenheit gegenüber der korrupten Regierung genutzt, um einen Putsch durchzuführen. Nur, jetzt fallen die Ukrainer vom Regen in die Traufe.

Man muss sich nur die Sprüche der Swoboda-Partei und anderen rechten Gruppierungen anhören, wie "Die Ukraine nur für Ukrainer", "Tod den Feinden" und "Hängt sie alle auf". Statt staatliche Sicherheitsbehörden haben Terrorbanden Strassensperren errichtet und kontrollieren die Papiere der Autofahrer. Wer nicht "ukrainisch" aussieht oder spricht wird herausgezerrt und einer "Behandlung" unterzogen. Es hat eine fürchterliche Diskriminierungsorgie angefangen, dabei ist die Ukraine ein Vielvölkerstaat.

Was wir sehen ist genau der selbe Ablauf wie in den anderen Ländern wie Libyen und Syrien wo der Westen aus "humanitären Gründen" interveniert. Unter dem Vorwand der "Demokratisierung" und der "Verteidigung der Menschenrechte" wird genau das Gegenteil bewirkt, die Errichtung eines intoleranten Terrorregimes. Sie geben vor gegen radikale Islamisten zu sein, dabei bringen sie diese in den arabischen Ländern an die Macht. Sie geben vor gegen Nazis zu sein, dabei bringen sie diese in der Ukraine an die Macht.

Wie ich vorher sagte, die Ukraine ist nicht eine Nation. Historisch, ethnisch, religiös, kulturell, politisch und ökonomisch besteht es mindestens aus zwei Gruppen. Die eine Hälfte fühlt sich mit Russland verwandt und die andere ist dem eher abgeneigt. Das Chaos das in Kiew und den westlichen Provinzen stattfindet, mit dem sind die im Süden und Osten überhaupt nicht einverstanden. Es ist bereits dort zu Protesten gegen den faschistischen Staatsstreich gekommen.

Speziell auf der Krim wie in Sewastopol kam es zu Demonstrationen. Sie wollen sich sicher nicht von Kiew diktieren lassen was sie zu tun haben. Sie wissen was ihnen blüht, wenn der "faschistische Abschaum der mit Hackenkreuzen in Kiew rumläuft" sich durchsetzt. Es gibt sogar die Forderung der Nazis, allen nicht ethischen Ukrainern die Staatsbürgerschaft abzuerkennen. Was das für eine Katastrophe bedeutet kann man sich ausmahlen.

Genauso ergeht es den Juden in der Ukraine, wo 200'000 leben, auch sie sollen keine Ukrainer mehr sein. Bereits ist mindestens eine Synagoge in Kiew in Brand gesetzt worden. Rabbi Moshe Reuven Azman, der Chabad Rabbi in der Ukraine, warnte seine Gemeinde und empfahl ihnen Kiew und das Land zu verlassen, wenn möglich. Azman hat alle jüdischen Schulen in Kiew geschlossen. Die israelische Botschaft gab die Empfehlung heraus, wegen der Gewaltakte sollen die Juden in ihren Häusern bleiben und diese sichern.

Warum ist das kein Thema in den westlichen Medien, welche die "friedlichen Demonstranten" und den "Regimewechsel" so hochjubeln? Sie speien eine Flut an Desinformation aus, stellen die Ereignisse in der Ukraine als "demokratische Revolution" hin, verschweigen die Rolle der Faschisten und glorifizieren den Staatsstreich. Deutsche Medien beschreiben Steinmeiers Rolle im faschistischen Staatsstreich sogar als einen "Riesenerfolg".

Ist wie in Syrien, wo die Christen von den vom Westen unterstützten "Rebellen" massakriert werden, Priester die Köpfe abgeschlagen und Nonnen vergewaltigt werden. Das interessiert Washington, London, Paris und Berlin sowie den sogenannten Menschenrechtsorganisationen einen Dreck. Der Feind meines Feindes ist mein Freund, lautet das Motto. Der Zweck heiligt die Mittel, solange es gegen Putin und Russland geht.

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Hier noch einige Fakten über die Krim. In den letzten hunderten Jahren gehörte die Halbinsel Krim zum russischen Zarenreich und dann zur Russischen Sozialistischen Föderative Sowjetrepublik (RSFSR) also Russland. Es war Nikita Chruschtschow als Erster Sekretär des ZK der Sowjetunion, ein Ukrainer, der die Krim 1954 unter Verstoss gegen die Verfassung der RSFSR an die Ukraine übertrug. Die Krim gehört demnach noch nicht lange zur Ukraine. Auf der Krim leben knapp zwei Millionen Menschen, davon rund 380'000 in der grössten Stadt der Halbinsel, in Sewastopol. Die Mehrheit der Bevölkerung (58,5%) sind Russen und nur (24,4%) Ukrainer. Eine Umfrage aus dem Jahr 2005 ergab, dass etwa 97% der Bevölkerung auf der Krim die russische Sprache bevorzugt.



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